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Psychologie

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Psychologie
1 Minute
Ambiguous Sorting Task (AST)

Der Begriff „Ambiguous Sorting Task“ (AST) bezieht sich auf eine Art kognitives Paradigma oder eine experimentelle Methode, die in der Psychologie verwendet wird, um zu untersuchen, wie Menschen mit mehrdeutigen oder unvollständigen Informationen umgehen. AST wurde nicht von einer bestimmten Person geprägt oder zu einem bestimmten Zeitpunkt eingeführt; vielmehr entwickelte er sich als ein Werkzeug in der kognitiven und experimentellen Psychologie.

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Analyse-Paralyse

Der Begriff Analyse-Paralyse ist in der Psychologie und in der Entscheidungstheorie gut bekannt. Es handelt sich um ein Phänomen, bei dem eine Überanalyse oder Überdenken einer Situation zu einer Verzögerung oder Lähmung der Entscheidungsfindung führt, wodurch keine Lösung oder Handlung ergriffen wird.

Psychologie
1 Minute
Äquifinalität

Äquifinalität ist ein Konzept, das ursprünglich aus der Systemtheorie und Biologie stammt. Es wurde von Ludwig von Bertalanffy, einem österreichischen Biologen, in den 1940er Jahren geprägt. Von Bertalanffy entwickelte die Allgemeine Systemtheorie, in der er die Idee der Äquifinalität einführte.

PhilosophiePsychologieSoziologie
1 Minute
Benevolenz

Benevolenz, aus dem Lateinischen „benevolentia“ entstammend, bedeutet Wohlwollen oder Güte. Es handelt sich um eine positive Eigenschaft, bei der ein Individuum das Wohl anderer im Auge hat und bereit ist, ihnen zu helfen oder Gutes zu tun.

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Besitztumseffekt (Endowment Effect)

Der „Besitztumseffekt“ (englisch: „endowment effect“) ist ein wichtiger Begriff in der Verhaltensökonomie und Psychologie. Dieser Effekt wurde maßgeblich von Richard Thaler, einem prominenten Verhaltensökonom, in den 1980er Jahren erforscht und popularisiert.

DenkenEntscheidungsfindungPsychologie
2 Minuten
Bestätigungsfehler (Confirmation Bias)

Der Begriff Confirmation Bias (auf Deutsch als Bestätigungsfehler bekannt) bezieht sich auf die Tendenz, Informationen zu bevorzugen, die die eigenen Überzeugungen oder Hypothesen bestätigen. Der englische Psychologe Peter Wason prägte diesen Begriff in den 1960er Jahren.

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Binäre Verzerrrung (Binary Bias)

Die „binäre Verzerrung“ (englisch: „binary bias“) ist ein Konzept aus der Psychologie, das die Neigung von Menschen beschreibt, komplexe Sachverhalte und Entscheidungen in vereinfachte, binäre Optionen zu unterteilen. Dieser Begriff wurde nicht von einer einzelnen Person oder zu einem bestimmten Zeitpunkt geprägt, sondern entwickelte sich im Kontext verschiedener psychologischer und sozialwissenschaftlicher Studien.

Psychologie
1 Minute
Das Totalitäre Selbst

Das Konzept des Totalitären Selbst wurde von Anthony Greenwald im Jahr 1980 postuliert. Greenwalds Theorie besagt, dass das Totalitäre Selbst durch kognitive Verzerrungen arbeitet, um soziale Informationen so zu verarbeiten, dass ein positives Selbstbild ermöglicht wird.

DenkenLernenPhilosophiePsychologie
1 Minute
Deduktives Denken

Deduktives Denken ist ein logischer Prozess, bei dem spezifische Schlussfolgerungen aus allgemeinen Aussagen oder Prämissen abgeleitet werden. Es basiert auf der Idee, dass, wenn die vorausgesetzten Prämissen wahr sind, die daraus resultierenden Schlussfolgerungen auch wahr sein müssen. Dieses Konzept hat seine Wurzeln in der antiken Philosophie, insbesondere in den Arbeiten von Aristoteles, der im 4. Jahrhundert v. Chr. lebte und als einer der ersten Denker gilt, der die Regeln der Logik systematisierte.

DenkenEntscheidungsfindungLernenPsychologie
2 Minuten
Dunning-Kruger-Effekt

Der Dunning-Kruger-Effekt wurde von den US-Psychologen David Dunning und Justin Kruger im Jahr 1999 eingeführt. Die beiden Wissenschaftler führten eine Studie an der Cornell Universität in New York durch, in der sie Studenten baten, ihre geistigen Kompetenzen einzuschätzen. Die Ergebnisse zeigten, dass schlecht performende Studenten dazu neigten, ihre Fähigkeiten zu überschätzen, während besser performende Studenten eher dazu neigten, ihre Fähigkeiten zu unterschätzen. Die Studie legte nahe, dass Unwissenheit häufig zu mehr Selbstvertrauen führt als Kompetenz, und dass der Dunning-Kruger-Effekt auch bei Halbwissen auftreten kann.

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Effekt der versunkenen Kosten (Sunk Cost Fallacy)

Der Begriff „Effekt der versunkenen Kosten“ (englisch: „sunk cost fallacy“) ist ein Konzept aus der Psychologie und Ökonomie. Es wurde nicht von einer einzelnen Person geprägt, sondern hat sich im Laufe der Zeit aus der ökonomischen Theorie entwickelt. Die genaue Entstehungszeit ist daher schwer zu bestimmen. Allerdings wurde er in den 1980er Jahren populär, insbesondere durch Arbeiten im Bereich der Verhaltensökonomie.

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Erwünschtheitsfehler (Desirability Bias)

Der Begriff Desirability Bias oder Erwünschtheitsfehler bezieht sich auf die Tendenz von Menschen, auf eine Weise zu reagieren oder Informationen zu präsentieren, die sozial erwünscht oder positiv wahrgenommen wird. Es gibt mehrere Kontexte, in denen dieser Bias erkennbar ist, beispielsweise in sozialwissenschaftlichen Forschungen, bei der Bewertung von Mitarbeiterleistungen und in epidemiologischen Studien

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Eskalierendes Commitment

Das Konzept des „Eskalierenden Commitments“ (englisch: „Escalating Commitment“) ist ein wichtiger Begriff in der Psychologie, insbesondere in der Entscheidungsfindung. Es wurde in den 1970er Jahren von dem Sozialpsychologen Barry M. Staw geprägt.

LernenPsychologie
2 Minuten
Far Transfer

Der Begriff "Far Transfer" bezieht sich auf die Anwendung von Wissen oder Fähigkeiten, die in einem Kontext gelernt wurden, auf einen völlig anderen Kontext, der nur wenig Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen Lernumfeld aufweist. Der Ausdruck "Transfer" stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert, aber das Konzept des "Far Transfer" wurde besonders im Kontext der Bildungsforschung und der kognitiven Psychologie erforscht und diskutiert.

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Framing-Effekt

Der Begriff „Framing-Effekt“ wird in der Psychologie verwendet, um zu beschreiben, wie die Darstellung eines bestimmten Szenarios oder die Art und Weise, wie Informationen präsentiert werden, die Wahrnehmung und Entscheidungsfindung von Individuen beeinflussen können.

KreativitätPsychologie
1 Minute
Funktionale Fixierung

Funktionale Fixierung ist ein psychologischer Begriff, der ursprünglich von Karl Duncker in den 1940er Jahren eingeführt wurde. Er beschreibt eine Art von kognitiver Verzerrung, die auftritt, wenn jemand nicht in der Lage ist, ein Objekt jenseits seiner traditionellen Nutzung zu sehen oder zu verwenden.

LernenPsychologie
1 Minute
Generierungseffekt

Der Generierungseffekt ist ein psychologisches Phänomen, das erstmals von dem Psychologen Robert A. Bjork in den 1970er Jahren beschrieben wurde. Dieser Effekt tritt auf, wenn Informationen besser erinnert werden, wenn sie aktiv aus dem Gedächtnis generiert werden, anstatt passiv empfangen zu werden.

LernenPsychologie
2 Minuten
Golem-Effekt

Der Golem-Effekt ist ein psychologisches Phänomen, das besonders im Bereich der Sozialpsychologie und Organisationspsychologie erforscht wird. Er bezeichnet die Tendenz, dass niedrige Erwartungen an eine Person zu einer Verschlechterung ihrer Leistung führen können. Dieser Begriff ist eng mit dem Pygmalion-Effekt verknüpft, der das Gegenteil beschreibt – eine Leistungssteigerung aufgrund hoher Erwartungen.

Psychologie
1 Minute
Hedonistische Tretmühle (Hedonistische Adaption)

Der Begriff „hedonistische Tretmühle“, auch bekannt als „hedonistische Adaptation“, wurde von den Psychologen Brickman und Campbell in ihrer Arbeit aus dem Jahr 1971 eingeführt. Der Kontext ihrer Forschung bezog sich auf Glück und Wohlbefinden und wie Menschen nach signifikanten Lebensereignissen wieder zu einem relativ stabilen Niveau des Glücks zurückkehren.

DenkenEntscheidungsfindungLernenPsychologie
1 Minute
Hochstapler-Syndrom (Impostor-Syndrom)

Das Hochstapler-Syndrom, auch bekannt als Impostor-Syndrom, wurde von den Psychologinnen Dr. Pauline Rose Clance und Suzanne Imes in den späten 1970er Jahren geprägt. Dieser Begriff entstand nach der Beratung von hochqualifizierten Professoren, Verwaltungsangestellten und Studenten, die äußerst besorgt waren, als Betrüger entlarvt zu werden.

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