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© 2026 Frank Lechner
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EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Analyse-Paralyse

Der Begriff Analyse-Paralyse ist in der Psychologie und in der Entscheidungstheorie gut bekannt. Es handelt sich um ein Phänomen, bei dem eine Überanalyse oder Überdenken einer Situation zu einer Verzögerung oder Lähmung der Entscheidungsfindung führt, wodurch keine Lösung oder Handlung ergriffen wird.

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Besitztumseffekt (Endowment Effect)

Der „Besitztumseffekt“ (englisch: „endowment effect“) ist ein wichtiger Begriff in der Verhaltensökonomie und Psychologie. Dieser Effekt wurde maßgeblich von Richard Thaler, einem prominenten Verhaltensökonom, in den 1980er Jahren erforscht und popularisiert.

DenkenEntscheidungsfindungPsychologie
2 Minuten
Bestätigungsfehler (Confirmation Bias)

Der Begriff Confirmation Bias (auf Deutsch als Bestätigungsfehler bekannt) bezieht sich auf die Tendenz, Informationen zu bevorzugen, die die eigenen Überzeugungen oder Hypothesen bestätigen. Der englische Psychologe Peter Wason prägte diesen Begriff in den 1960er Jahren.

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Binäre Verzerrrung (Binary Bias)

Die „binäre Verzerrung“ (englisch: „binary bias“) ist ein Konzept aus der Psychologie, das die Neigung von Menschen beschreibt, komplexe Sachverhalte und Entscheidungen in vereinfachte, binäre Optionen zu unterteilen. Dieser Begriff wurde nicht von einer einzelnen Person oder zu einem bestimmten Zeitpunkt geprägt, sondern entwickelte sich im Kontext verschiedener psychologischer und sozialwissenschaftlicher Studien.

DenkenEntscheidungsfindungLernenPsychologie
2 Minuten
Dunning-Kruger-Effekt

Der Dunning-Kruger-Effekt wurde von den US-Psychologen David Dunning und Justin Kruger im Jahr 1999 eingeführt. Die beiden Wissenschaftler führten eine Studie an der Cornell Universität in New York durch, in der sie Studenten baten, ihre geistigen Kompetenzen einzuschätzen. Die Ergebnisse zeigten, dass schlecht performende Studenten dazu neigten, ihre Fähigkeiten zu überschätzen, während besser performende Studenten eher dazu neigten, ihre Fähigkeiten zu unterschätzen. Die Studie legte nahe, dass Unwissenheit häufig zu mehr Selbstvertrauen führt als Kompetenz, und dass der Dunning-Kruger-Effekt auch bei Halbwissen auftreten kann.

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Effekt der versunkenen Kosten (Sunk Cost Fallacy)

Der Begriff „Effekt der versunkenen Kosten“ (englisch: „sunk cost fallacy“) ist ein Konzept aus der Psychologie und Ökonomie. Es wurde nicht von einer einzelnen Person geprägt, sondern hat sich im Laufe der Zeit aus der ökonomischen Theorie entwickelt. Die genaue Entstehungszeit ist daher schwer zu bestimmen. Allerdings wurde er in den 1980er Jahren populär, insbesondere durch Arbeiten im Bereich der Verhaltensökonomie.

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Erwünschtheitsfehler (Desirability Bias)

Der Begriff Desirability Bias oder Erwünschtheitsfehler bezieht sich auf die Tendenz von Menschen, auf eine Weise zu reagieren oder Informationen zu präsentieren, die sozial erwünscht oder positiv wahrgenommen wird. Es gibt mehrere Kontexte, in denen dieser Bias erkennbar ist, beispielsweise in sozialwissenschaftlichen Forschungen, bei der Bewertung von Mitarbeiterleistungen und in epidemiologischen Studien

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Eskalierendes Commitment

Das Konzept des „Eskalierenden Commitments“ (englisch: „Escalating Commitment“) ist ein wichtiger Begriff in der Psychologie, insbesondere in der Entscheidungsfindung. Es wurde in den 1970er Jahren von dem Sozialpsychologen Barry M. Staw geprägt.

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Framing-Effekt

Der Begriff „Framing-Effekt“ wird in der Psychologie verwendet, um zu beschreiben, wie die Darstellung eines bestimmten Szenarios oder die Art und Weise, wie Informationen präsentiert werden, die Wahrnehmung und Entscheidungsfindung von Individuen beeinflussen können.

DenkenEntscheidungsfindungLernenPsychologie
1 Minute
Hochstapler-Syndrom (Impostor-Syndrom)

Das Hochstapler-Syndrom, auch bekannt als Impostor-Syndrom, wurde von den Psychologinnen Dr. Pauline Rose Clance und Suzanne Imes in den späten 1970er Jahren geprägt. Dieser Begriff entstand nach der Beratung von hochqualifizierten Professoren, Verwaltungsangestellten und Studenten, die äußerst besorgt waren, als Betrüger entlarvt zu werden.

EntscheidungsfindungLernenPsychologie
1 Minute
Illusion der Erklärtiefe (Illusion of Explanatory Depth)

Die „Illusion der Erklärtiefe“ (englisch: Illusion of Explanatory Depth, IOED) ist ein psychologisches Phänomen, das beschreibt, wie Menschen oft überschätzen, wie gut sie komplexe Konzepte verstehen. Dieser Begriff wurde von Leonid Rozenblit und Frank Keil im Jahr 2002 durch ihre Forschungsarbeit geprägt.

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Kognitive Dissonanz

Der Begriff „Kognitive Dissonanz“ wurde von dem amerikanischen Psychologen Leon Festinger in den 1950er Jahren geprägt. Er führte diesen Begriff in seinem Buch „A Theory of Cognitive Dissonance“ im Jahr 1957 ein. Dieses Konzept ist eines der zentralen in der Sozialpsychologie.

DenkenEntscheidungsfindungPsychologie
2 Minuten
Kontrafaktisches Denken

Der Begriff "Kontrafaktisches Denken" beschreibt ein kognitives Phänomen in der Psychologie, das sich auf die Fähigkeit von Menschen bezieht, alternative Gedanken über vergangene Ereignisse zu generieren, die nicht eingetreten sind. Diese alternativen Gedanken beinhalten hypothetische Szenarien, die sich von der tatsächlichen Realität unterscheiden.

EntscheidungsfindungPhilosophie
1 Minute
Oppertunitätskosten

Der Begriff „Opportunitätskosten“, auch bekannt als Alternativkosten, stammt ursprünglich aus der Ökonomie und wird auch in der Psychologie verwendet. Dieses Konzept wurde von dem österreichischen Ökonomen Friedrich von Wieser im frühen 20. Jahrhundert geprägt.

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Status Quo Bias

Status Quo Bias, auf Deutsch oft als „Status-quo-Verzerrung“ bezeichnet, ist ein Begriff aus der Verhaltensökonomie und Psychologie. Dieser beschreibt die Tendenz von Menschen, den gegenwärtigen Zustand beizubehalten oder bevorzugen, selbst wenn objektiv bessere Optionen verfügbar sind. Der Begriff wurde von William Samuelson und Richard Zeckhauser in ihrem 1988 veröffentlichten Artikel geprägt.

EntscheidungsfindungSelbstorganisation
2 Minuten
Timeboxing - Eine Zeitmanagement-Technik

Timeboxing ist eine Zeitmanagement-Technik, bei der du bestimmte Zeiträume (Boxen) für bestimmte Aufgaben festlegst. Anstatt deine Arbeit in einem endlosen Strom zu erledigen, brichst du sie in klar definierte Abschnitte auf.

EntscheidungsfindungPsychologie
1 Minute
Verlustaversion

Verlustaversion ist ein zentraler Begriff in der Verhaltensökonomie und Psychologie, der das Phänomen beschreibt, bei dem Menschen stärker darauf ausgerichtet sind, Verluste zu vermeiden, als Gewinne zu erzielen. Diese Tendenz wurde maßgeblich von den Wissenschaftlern Daniel Kahneman und Amos Tversky in den 1970er Jahren erforscht und beschrieben.